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Zmaj: Kettenschablone für neue Bodenwrangen

Bei der Renovierung des Bootsrumpfes kamen wir an die Bodenwrangen. Wir mussten feststellen, dass diese beschädigt sind.

Eine Wrange ist das stabile dreieckartige Bauteil in der Mitte des Bootes, mit dem der Kiel und die Spanten miteinander verbunden sind. An den Bodenwrangen von kompletten Holzyachten aber ist der Kiel über sehr schwere Kielbolzen befestigt.

Die Zmay ist etwas anders konstruiert.

Das Gewichtsschwert ist fest mit dem voll durchlaufenden Gewichtskiel verbunden, der seinerseits mit den Spanten und den Bodenwrangen verschweisst ist.

Während der Kälte des heran nahenden Frühjahres stemmten Renè und Robert mit dem Pressluftmeissel unterhalb der Bodenwrangen das eingegossene Blei heraus, damit die restliche Wandstärke der Bleche kontrolliert werden kann. Trotz der Opferanoden wissen wir nicht, wie dick das restliche Blech ist. Diese Arbeit ist in den vorher gegangenen Berichten ersichtlich. Das Blei muss heraus und der Beton ebenfalls.

Dabei stellte Renè fest, dass die Bodenwrangen nur an den vier Eckpunkten magelhaft mit dem Kiel und den Spanten und nur punktuell verschweisst sind.

Wir werden wahrscheinlich diese Wrangen neu anfertigen müssen.

Schon vor Weihnachten 2012 stellte ich die Zeichnung für die Gelenk-Schmiege her.

kette 2

Damit können die Wölbungen des Rumpfes anschmiegend nachgeformt werden und als Schablone auf dem neuen Eisen angerissen werden. Wir holten uns für diese Arbeit noch vor den Osterferien die Zustimmung von Pete und Karsten.

(für Holzboot-Liebhaber: http://www.holzboottreff.de/index.php?id=49)

Renè klebt die Papierschablone auf den Stapel Pappelsperrholz auf…

 …und bohrte den kompletten Stapel…

Renè macht sich mit der Dekupiesäge vertraut!

Der Effekt ist: eine Zeichnung nachsägen, aber drei maßhaltige Werkstücke bekommen…

Stolzes Ergebnis: zusammengesetzt…….

voller Vergnügen…..ausprobiert und angemessen…

Wir haben nun ein ganzes Formwerkzeug bzw. eine Schmiege, um die Innenwölbung des Kielübergangs, bzw. der Wrangenform abzutasten und sie auf Papier oder Pappe nachzuzeichnen.

Es sind noch genug leere unbearbeitete Kettenglieder mit Schrauben und Flügelmuttern vorhanden, um ein zweites Schmiegenteil für das spiegelbildliche Arbeiten zu bekommen.

Setzt an hingegen beide Schmiegenteile zusammen, reicht es aus, um den Rumpf bei Bedarf an den Spanten abzuformen und auszumessen.

Reinhard, Ostern 2013

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