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Zmaj: Eine Zwischenzeit

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Die ausgeweidete Backbord-Seite, die beiden großen Fenster sind bereits draußen, die beiden kleinen kommen erst noch dran. Das kleine Backbordfenster vor dem Mast wird anscheinend größer werden..

Man kann den Eisenfraß sehr gut erkennen, überall wo trocknende Luft nicht hin kommt, stockt das Restwasser zwischen Stahl und Holzverkleidung und bildet ein ständiges Rostnest- vielleicht wird hier künftig PU-Schaum neuen Rost verhindern…. , die Toilette mit dem langen Geruchsverschluss ist noch zu sehen….

Aus den erarbeiteten Zeichnungen bastele ich eine Weihnachtskarte, Karsten plottet sie im Rapport auf Leinwand aus….

Ich male sie an, „Übermalungen“ hatte ich mal über die Kollegin erlernt, für Freunde und Gönner unseres Haus ein kleiner freundlicher Augenmerker für Weihnachten und zum Neuen Jahr hin, Karsten wird die Karten kuvertieren und frankieren.

Renè sichert gerade die ausgebaute Toilette mit einem Seil zum ablassen. 

Der Kanister mit dem Altöl des Tanks muss noch vom Boot außenbords abgelassen werden, er kann niemals mehr als Frischwasserbehälter benutzt werden.

Renè nimmt gleich noch das Rohr des Geruchsverschlusses heraus.

Am Freitagvormittag:

Wir schauen am Freitagmorgen zum Motor hinüber. Er hat mttlerweile auf dem Arbeitswagen eine neue ebene Arbeitsplatte mit Loch bekommen, der Motor liegt nun fast eben in Einbaulage. Es geht um die ersten Arbeitsschritte, wo bekommt man die zu ersetzenden Dichtungen her? Der Meister sagt, dass man sie im Zweifelsfall neu anfertigen muss, alles herunterbauen, Kupferblech drauf, Kanten abformen und auf neuem Material nachschneiden….

Klassischer Motorenbau, schwer, behäbig, es war schon mehrmals daran herum geschraubt worden, die Stehbolzen zum Auspuffkrümmer müssen vorsichtig nachgeschnitten werden, Flugrost von einer früheren Durchsicht an den Kipphebeln nacharbeiten, mit unpassendem Werkzeug war eine Mutter des Kipphebellagers los geschraubt worden, ein Heißauge zum Ein- und Ausbauen des Motors kommt deutlich zum Ausdruck, die Lichtmaschine liegt abgenommen lose daneben und der darauf befindliche Regler scheint kaputt gewesen zu sein.

Die kleinen Einspritzdüsen treten hervor, armierte bewegliche Öldruckschläuche mit klassischen Pressdichtungen,

Pete findet im Typenbuch des Motor die Ersatzteilnummern, wir stehen herum….

Der Monteur mit der Mütze begint Seemannsgarn zu erzählen, jeder Satz ist ein begeisternder lustiger Spruch. Am Ende des Vormittags wird der offene Zylinderkopf sorgfältig mit Tüchern abgedeckt und Montag geht die Arbeit weiter. Wir fahren zurück und Pete versucht durch Telefongespräch die Nummern der Teile durchzugeben.

Euer Reinhard…

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