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„Ich wünsche mir, dass ich wie Aafke wäre !“

Let’s Sail Together 2012: Asya aus der Türkei im Interview mit Magdalena Gasiorowicz!

Magda´s and Asya`s talk in english…

Magdalena Gąsiorowicz (Kompass): Nun ist schon einige Zeit nach dem Projekt: Let´s sail together vergangen… Was hast Du für Erinnerungen daran? Wie war es, auf dem Schiff zu arbeiten?

Asya Yavuz: Die erste Sache, an ich mich erinnere, ist die eine Nacht wie von „Pirates of Caribbean“, diesen großen Sturm. Das war die beste Nacht, ich hatte zwar Angst, das war aber auch echt schön. Ich erinnere mich auch an St. Malo, den Hafen dort und den wunderschönen Strand. Die Arbeit auf dem Schiff war schwer, vor allem an den Seilen zu ziehen, gerade dann, wenn wir auch noch seekrank waren. Ja, es war schwer, aber nicht schlecht.

Magdalena Gąsiorowicz: Wie hat der normale Tag auf dem Schiff ausgesehen?

Asya Yavuz: Ich stand immer mit meiner Freundin Dilan auf, aber sie war stets verspätet, somit ich auch… das war typisch für uns. Dann hatten wir die Wache und verschiedene Arbeiten zu erledigen. Nach der Wache gab es Tee und Donuts, die wir in Frankreich gekauft haben. Ich muss auch sagen, dass es sehr kalt für mich war.

Magdalena Gąsiorowicz: Könntest Du Dir generell vorstellen, auf dem Schiff leben und zu arbeiten?

Asya Yavuz: Nachdem ich an diesem Projekt teilgenommen habe, kann ich es mir vorstellen, ich glaube ich könnte es machen. Es wäre fantastisch, mehr Zeit auf dem Schiff zu verbringen, als in die Schule gehen, aber zur Zeit ist es für mich leider unmöglich. Ich wünsche mir, dass ich wie Aafke wäre, sie ist hammergeil !

Magdalena Gąsiorowicz: Hattest Du früher irgendwelche Vorurteile über anderen Nationen?

Asya Yavuz: Nein, ich hatte gar keine Vorurteile.

Magdalena Gąsiorowicz: Haben sich diese Vorurteile bestätigt?

Asya Yavuz: Wie gesagt, ich hatte keine Vorurteile. Aber ich merkte, dass die Polen uns ganz ähnlich sind. Ich liebe die Polen !

Magdalena Gąsiorowicz: Habt Ihr euch gut als die Gruppe verstanden?

Asya Yavuz: Ich hatte bisschen Probleme mit meiner Gruppe. Eigentlich kann ich das nicht „Problem“ nennen, aber ich hatte nicht so große Freude wie die Anderen. Manchmal konnten wir nicht miteinander kommunizieren.

Magdalena Gąsiorowicz: Was hast Du dir vorgestellt bevor das Projekt begonnen hatte? Wie waren Deine Erwartungen?

Asya Yavuz: Ich hatte keine Erwartungen. Die türkische Organisation gab mir nicht genug Informationen. Ich habe ein paar Artikel über das Segeln im Internet gefunden, aber wie gesagt, ich hatte keine exakten Erwartungen.

Magdalena Gąsiorowicz: Was habt ihr in der Freizeit gemacht?

Asya Yavuz: Meistens haben die Leute Karten gespielt oder einfach zusammen gequatscht. Ich habe in meiner Freizeit ganz viel geschlafen.

Magdalena Gąsiorowicz: Hat sich etwas in deinen Gedanken über Europa nach dieser Schifffahrt geändert?

Asya Yavuz: Vor dem Projekt wollte ich nach London fliegen, Frankreich war für mich auch ein interessantes Angebot.  Zum Glück hatte ich keine Probleme mit meiner Staatangehörigkeit, sowie mit einem Visum. Also meine Gedanken haben sich nicht geändert, es war alles ganz gut.

Magdalena Gąsiorowicz: Wie hast Du über die Schifffahrt erfahren?

Asya Yavuz: Ich habe das Angebot im Internet gefunden. Ich wollte eine Reise für mich raussuchen und auf einer türkischen Internetseite befand sich die Anzeige.

Magdalena Gąsiorowicz: Ist das nicht langweilig, die ganze Woche auf dem Schiff zu sein?

Asya Yavuz: Nein, es war gut, ich würde es gerne nochmal machen. Es war genug Arbeit vorhanden, aber ehrlich gesagt, ich glaube ich habe weniger gearbeitet als die Anderen.

Magdalena Gąsiorowicz: Glaubst Du, ist es leicht auf dem Schiff zu leben?

Asya Yavuz: Meiner Meinung nach ist es nicht leicht, aber wenn ich eine Chance hätte, würde ich es machen. Ich brauche kein Facebook, Internet oder irgendwelche Technik um zu erleben. Das könnte ein unvergessliches Erlebnis sein.

ZUM INTERVIEW MIT MARIE VON BELL (FN)…

ZUM INTERVIEW MIT MORITZ DEISENROTH (DE)…

ZUM INTERVIEW MIT WERONIKA JANKOWIAK (PL)…

INFOBOX:

Während Ihrem EVS in Rostock bei NIG e.V. und Kompass hat sich Magdalena Gasiorowicz  regelrecht in die Hansestadt verliebt. Von hier arbeitet sie nun als Ehrenamtler für Kompass weiter und wir können uns auf spannende Berichte der Ex-Freiwilligen freuen!

 

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