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16. Februar 2021

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06. Dezember 2016

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Zmaj: Sichtbare Fortschritte

Reinhards Bericht geht in die nächste Runde!

(Rostock / Carl Hopp Straße: Werkstatt News)

 

Eine gemeinschaftliche Kaffeekasse wurde notwendig und Renè entwickelte den Gedanken der einfachen zugeklebten Blechbüchse. Also lieh ich meinen „Erdi-Knabber“ über die Inventurliste her und Renè machte ein einfaches Langloch in den Deckel der Büchse, um vielleicht Ein-Euro-Münzen hinein stecken zu können.

Bei gleicher Gelegenheit fügte ich meine beiden „Edel-Handlochzangen“ hinzu.

Beim Aufräumen des Kellers kam eine Schublade mit vielen ungeordneten Bohrern hervor, die teilweise recht abgenutzt waren. Deshalb holte ich meine alte elektrische Schleifscheibe hervor und lieh sie zusammen mit dem Bohrerschärfgerät dem Verein und liess beides auf eine gemeinsame Bodenplatte montieren, um die Schleifscheibe einmal richtig eingestellt nach Gebrauch wieder gut aufräumen zu können. Die Bohrer müssen scharf sein; stumpfe Bohrer erhöhen die Unfallgefahr. Wir werden nicht alle Metallarbeiten auf dem Deck und unterdecks mit der Flex durch Tennschleifen machen können, sondern auch mit der Metallbügelsäge und der Metallschere und der großen Hebelblechschere.

Micha brachte uns den Unterschied zwischen gehärtetem Stahl und Chrom-Vanadium-Stahl für z.B. Küchenmesser bei, diese brauchen einen ganz feinen Grat-Schliff mit der weissen Schleifscheibe im Wasserbad. Nach Gebrauch muss das Wasserbad ausgeschüttet werden: die weisse Schleifscheibe quillt sonst unrund auf.

Gute Bohrer sortiert man senkrecht in einen Klotz. Auch dieser muss noch gemacht werden und eine einfache Kassette reicht da nicht mehr.

Es wird dazu noch sehr viel seitliche Arbeit auf uns zukommen!

(Entgraten der Führungen)

Beide Edel-Handlochstanzen brauchen als Basis besser einen Schraubstock. Renè konnte einen gebrauchten „Matador“-Schraubstock als Leihgabe beschaffen, der nicht mehr funktionstüchtig war. Die bewegliche Backe war nicht mehr richtig gängig, weil die geschliffene Führung Schläge auf dem Gussstahl hatte und die Reibe-Feder im Inneren falsch und dazu noch verbogen eingebaut war.

(die heraus gelöste Spindel und auch die absurd verbogene Feder.)

(die Mutter in der Mitte des Schraubstocks muss geprüft werden- sie ist nur lose eingesetzt, auch der Scherstift und die Spannfeder sind wieder richtig in der beweglichen Backe eingebaut.)

Noch ein neues Problem tauchte auf.

Viele hölzere innen und außen befindlichen Bootsteile waren hart lackiert und deshalb mit dem Dreiecksschleifer und dem Exzenterschleifer gut zu bearbeiten, wenn eine neue Lackierung aufgebracht werden soll. Es muss aber am Boot einmal eine oberflächliche Renovierung stattgefunden haben, bei der man nur mit einem billigeren Kunstharzlack gearbeitet hatte. Dieser verhält sich glatt-weich beim Porenschließen des furnierten Holzes und ergibt einen guten Glanz, schmiert und klebt aber beim Schleifen und muss für die Renovierung des Bootes auch ausgetauscht und entfernt werden, um die unterste Lackschicht zu erreichen. Wir machten das mit dem Heissluft-Föhn zum Erwärmen und weichen Biegsammachen und Abschaben und Abschälen mit dem breitflächigen Stemmeisen. Erhitzen und Abschälen muss beides in einem Arbeitsgang erledigt werden.

Abschaben des warmen alten Lackes….. Ich hätte das Stemmeisen gerne besser selbst an der weissen Schleifscheibe und dem

Lederabziehband mit einer ganz zarten Wölbung versehen…..

Erst danach kann die unterste harte Lackschicht mit dem Exzenterschleifer glatt geschliffen werden.

Euer Reinhard!

 

 

…zu Teil 1, …zu Teil 2, …zu Teil 3, …zu Teil 4!

Info:

Wir haben ein Smartphone gespendet gekommen. Damit sollen nun kleine Erfolge via Facebook präsentiert werden können!

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