15. März 2021

Open call for Spain

Duration: June 2021, 12 months (flexible) Where? Calpe and other […]

mehr erfahren

12. März 2021

Open call for Madeira

Bei einem historisch-kulturellen Projekt auf der Insel Madeira wird noch […]

mehr erfahren

16. Februar 2021

FSJ – Version Light

Freiwilligendienst in Zeiten von Covid 19 – Meine bisherigen Erfahrungen […]

mehr erfahren

06. Dezember 2016

EVS: step by step!

In sechs Schritten zum europäischen Freiwilligendienst!   Schritt 1: Finde […]

mehr erfahren

Let’s volunteer together!

Alberts EVS-Bericht aus Rostock

Was für ein energetischer und sonniger Sommer ist es! Schade, dass er langsam zu Ende geht. Andereseits ist es ein opportuner Moment für kurze Resümees.

Seit dem letzten Bericht im Mai ist in meinem EVS ( auf Deutsch – Europäischer Freiwilliger Dienst) eine Unmenge passiert. Alles fing gerade an ersten Sommertagen an, als ich an einer Campleiterschulung in Teterow teilnahm. Das war ein Präludium für meine nachfolgenden Events. Im Juli verbrachte ich mit 9 jungen Menschen aus allen Herren Ländern 13 Tage in einem Workcamp in Ravensbrück. Man sollte sich nach eventuellen Übersetzungen ins Deutsche nicht richten:), obwohl das Camp in einem ehemaligen KZ seinen Platz fand. Workcamps sind jedoch ganz spannende Projekte, wo man 2 bis 3 Wochen mit Leuten aus unterschiedlichen Kulturen eine gemeinnützige Arbeit leistet. Trotz dem Begriff „Arbeit” profitiert man riesig. Ich zum Beispiel lernte einen Umgang mit Menschen diverser Kulturen und Verhaltensweisen und das ist unschätzbar für mich, obwohl er nicht immer einfach ist! Zu der Arbeit, na ja, sie war vielleicht in 80 % nicht superspannend für „summer time”– wir machten vor allem Übersetzungen, die Freizeit aber sorgte für Integration und Spaß.

Aha, noch kurz zu dem damals düsteren Ort Ravensbrück– durch positive Energie junger Menschen aus aller Welt lebt er jetzt auf, diesmal in Toleranz und Respekt für Diversität.

Uff! Kurze Pause in Rostock und dann geht’s weiter mit einem Projekt, das Kompass mit auf die Beine stellte. „Let’s sail together 2013 – cradle to cradle” heißt es. Das war ein Highlight diesen Sommer für mich!. 37 junge Menschen aus 5 Ländern nahmen daran teil. Ich wurde geehrt, einer von 5 Teamern zu sein. Zuerst waren wir 8 Tage in Kiel, wir bildeten eine felsen- und wellenfeste Crew, lernten, was „Cradle to cradle” als Umweltschutzkonzept ist, bauten selbst praktische Sachen aus Müll, machten ein paar Stück Strand sauber und hatten viel, viel, viel interkulturelles Fun!!!! Der Spaß läuft weiter, ich schreibe besser, segelt – am 12. August gingen wir an Bord eines Dreimasters. Für mich ein geiles Abendteuer – obwohl das vorletzte Wort überbewertet klingt, aber nicht in diesem Fall. Ich fang an mit Unbequemlichkeiten:) – zusammengepferchtes, ungenügendes Schlafen, manchmal zu viel Arbeit – und das war’s! Der Rest ist offenes Meer, Gefühl von Freiheit, neue Orte, 6 Tage Segler. Unvergesslich für mich ist ein Morgen um 6 Uhr, wo ich unter peitschenden Wellen zusammen mit Irene aus Italien das Schiff steuerte. Und wir hatten es im Griff, wortwörtlich. Ich empfehle das Projekt jedem. Und zu der Interkulturalität – jeder Mensch ist anders, das sollte man sich merken!

Ich bin jetzt wieder im gemütlichen Rostock, ich habe es ein bissl vermisst:) Aha, nach dem Segeln war ich noch 5 Tage zu einem EVS-Seminar – ganz sympathische EVS-ler, es ist immer gut, sich Geschichten und Erlebnisse von „EVS-Kollegen” anzuhören, diesmal in einer hessischen charmanten Kleinstadt, Witzenhaussen:)

So, mein EVS geht bis Ende Dezember weiter, ich bin zu den letzten Monaten viel positiv eingestellt, ich werde dann alle Interessierten mit einem neuen Bericht kredenzen.

Bis zum Wiederlesen! Albert

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.