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Kompass / NIG: „Und jeden Abend kocht ein anderer“

Internationales Jugendcamp in Hünfeld führt Menschen aus fünf Nationen zusammen

hünfeld (sa) Ein buntes Sprachgewirr beherrscht zurzeit das Jugendhaus im Hünfelder Schulviertel, wo ein internationales Jugendcamp stattfindet.

Junge Menschen aus fünf Ländern nehmen daran teil. Sie sind zwischen 14 und 18 Jahre alt und werden von der 26-jährigen Christina Gärtner aus Rostock und der 21-jährigen Weronika Jankowiak aus Polen betreut. Organisiert wird die Freizeit vom NIG (Norddeutsche Jugendliche im internationalen Gemeinschaftsdienst), dem Verein „Kompass eggs“ und dem Partnerschaftsverein Hünfeld.

Die Teilnehmer kommen aus Frankreich, Estland, Polen, Spanien und Deutschland. Darunter befinden sich auch zwei Bauhof-Praktikanten aus Polen, die in Hünfeld bei der Pflege der Innenstadt helfen. Der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Eugen Kutzka, sagt über das Projekt: „Ich finde es toll, das eine so enorme Verständigungsbereitschaft untereinander herrscht.“ Die Mädchen und Jungen seien bereits nach vier Tagen aufeinander eingespielt gewesen. Am kommenden Sonntag feiert Kutzka mit den Jugendlichen einen Gottesdienst im Jugendgästehaus.

Kürzlich waren die Teilnehmer zusammen mit Professor Jürgen Blum im Museum Modern Art anzutreffen. Sie hatten die Aufgabe, sich ein Kunstwerk auszusuchen, das ihnen gut gefiel und sollten versuchen, dazu ihre Eindrücke und Interpretationen zu basteln. Die Gruppe der jungen Polen wählte ein Kunstwerk, weil es der Sonne gleicht.

Die 19-jährige Laura Gimenez aus Spanien nimmt an der Freizeit teil, weil sie Leute aus ganz Europa treffen will. Sie hat sich bereits München angesehen, ist aber auch interessiert an einer kleinen Stadt wie Hünfeld. Spannend findet sie es, die Sitten und Bräuche der anderen Campteilnehmer kennen zu lernen. Mit von der Partie sind auch zwei Mädchen aus Mackenzell. Die 14-jährige Anna-Lena Vey möchte ihr Englisch aufbessern und natürlich ganz viele neue Leute treffen. Auch die landestypischen Tänze interessieren sie sehr.

Seit ihrer Anreise Ende Juli haben die Teilnehmer der Jugendfreizeit ein voll gepacktes Programm zu bewältigen. Nach einem Empfang im Rathaus nahm die Gruppe in Fulda an einer Stadtführung durch die Altstadt und das Schloss teil. Am Abend folgte ein Länderabend mit polnischer Küche. Dazu trugen die Köche Kleidung in den Nationalfarben. So gestaltet jede Nation einen Abend mit landestypischem Essen. Außerdem stand ein Besuch des Freibads und des Billard-Cafés in Hünfeld an. Eines der Ziele der Freizeit ist die Begegnung von verschiedenen Kulturen. Überdies soll auf diesem Wege das Verständnis füreinander erhöht werden.

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