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Herzlich willkommen zurück in Rostock und im neuen Jahr!

Am Freitag, den 5. Januar, nach zwei Weihnachtswochen in Spanien, kam ich endlich zurück in Rostock an. Als ich am Flughafen war, hat Blaz mir erzählt, dass wir eine Neujahrsexkursion mit den Flüchtlingen machen werden! Das bedeutet, dass ich zwei Tage hatte, um mich auf die Stadttour vorzubereiten. Das hat mich überrascht – eine gute Überraschung – aber, Gott sei Dank, wir hatten das schon vor Weihnachten geplant.

Ich bekam ein herzliches Willkommen: natürlich Bier mit Blaz, und eine E-Mail von Karsten, was bedeutete, dass die Tagesordnung am nächsten Tag war klar. Wir drei haben uns am Sonntag früh im Büro getroffen, um für den Rundgang eine Entscheidung zu treffen. Karsten und ich haben an eine ähnliche Tour gedacht, wir waren bereit! Als Erstes empfingen wir Imad und die Jungs im Büro, wir haben zwingend Tee getrunken und uns auf den Weg gemacht. Der Plan war durch die Stadt zu gehen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Rostock für die ersten zwei Stunden anzuschauen. Danach würden wir eine Mittagspause machen und unseren Tag in der Stadthalle beenden, und zwar bei einen Basketballspiel.

Blaz und ich sind jetzt seit zwei Monate in Rostock. Für mich eigentlich genau zwei Monate an diesem Sonntag mit die Flüchtlingen, weil ich am 7. November ankam. Das bedeutet, dass wir die Stadt schon ziemlich gut kennen, aber leider nicht so gut die Geschichte. Mein Hauptanliegen war jedoch die Sprache: die Schlagwörter/Schlüsselwörter auf Deutsch. Mein Kollege und ich, ohne Karstens Deutsch oder Imads Französisch, hatten die spannende Verantwortung ein bisschen über Rostock zu erzählen, und ich muss sagen, es ist ganz gut gelungen. Zusammen lernten wir alles über den Hafen, den Kanonenberg, das Kroepeliner Tor, die Mauer und wir spazierten durch den Park. Blaz und ich haben als Team gut gearbeitet und ich habe auch, dank ihm, neue Vokabeln gelernt.

Was mir in dieser Zeit ohne die ‚Beauftragten‘ am meisten geholfen hat, war die Gruppe. Ihre Haltung, ihre Lust zu lernen- sie haben uns oft über die Stadt und über uns und andere Kulturen gefragt. Wir lehrten ihnen etwas Deutsch, sie lehrten mir ein wenig Deutsch, sie halfen mir, mich an etwas Französisch zu erinnern, sie fragten mich nach Spanisch. Das machte den „Job“ viel einfacher und es war ein Vergnügen, da gab es natürlich nichts, um das ich mich sorgte, alles machte Spaß. Alles macht Spaß. :)

Wir trafen uns mit Karsten und Imad im Zentrum und beendeten der Rundgang. Wir sind auf den Aussichtspunkt gestiegen, in die Hauptkirche der Altstadt (Petrikirche), von wo wir Rostocks Skyline sahen. Schließlich beendeten wir die Tour im Rathaus. Die Flüchtlinge lachten alle darüber, wie wichtig die Nummer sieben in Rostock ist! – Besucht die Stadt und entdeckt warum!

Es war Zeit für die Mittagspause. Wir dachten, sie würden gerne im L’Osteria essen, einem italienischen Restaurant, wo Blaz, Karsten und ich unser erstes und auch das letzte Abendessen hatten, bevor ich nach Spanien ging. Pizza hat eine großartige Charakteristik: alle mögen sie essen, und das war eine sehr gute Wahl für Nicht-Schweinefleisch Esser, komplette Vegetarier oder Fleischliebhaber, wie ich. Dort hat Karsten ihnen seinen Partytrick gelehrt, den er Blaz und mir vor zwei Monaten gelehrt hat. Sie liebten es. Es war wundervoll zu sehen, wie sehr sie es mit Karsten genossen und wie sehr sie es genossen haben, an einem schönen Ort zu essen.

Und schließlich war es die Zeit für das Spiel! Wir alle verließen das Restaurant und fuhren im Minibus zur Stadthalle. Als wir ankamen, waren wir alle sehr gespannt auf die Rostock Seawolves. Basketball ist ein wunderbarer Sport, Menschen aus allen Altersgruppen besuchen das Spiel. Die Atmosphäre ist großartig: laute Musik alle zehn Minuten und Menschen, die so viel Lärm machen wie sie können. Die Jungs hätten nicht glücklicher sein können! Die Veranstaltung war sehr toll für uns alle, wir lachten zusammen und sahen wie unser Team gewann. Wir waren alle Karsten sehr dankbar für die Tickets. :)

Nach dem ganzen Tag, sagten wir alle: „Bis zum nächsten Mal.“ Alseny, Mamadou, Muhammad, Constant, Boboucar und Imad reisten zurück nach Wismar und wir blieben in unserem geliebten Rostock. Im Allgemeinen, war es eine wundervolle Erfahrung. Wir haben alle gelernt, wir haben uns gegenseitig geholfen und wir haben viel Spaß zusammen gehabt. Ich bin gerne ein Teil vom Kompass-Team. Wir können nicht auf das nächste Abenteuer warten!

Bis Gleich! Isabel :)

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