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Glædelig jul!

Als ich im September meinen Europäischen Freiwilligendienst in Dänemark antrat erschienen mir der Winter und die Weihnachtsferien noch unendlich weit weg. Ich war gerade erst von meiner Sommerreise zurückgekehrt, an unserem ersten Wochenende sonnten wir uns am Strand und selbst abends aßen wir noch Softeis an der Hafenpromenade. Seit dem ist viel passiert und gleichzeitig die Zeit wie im Flug vergangen. Nächste Woche ist bereits Heiligabend und schon in drei Tagen fahre ich über die Feiertage nach Hause.

Vor zwei Wochen stellte ich dänischen Schulkindern den Nikolaus vor. Dass in man in Deutschland am Abend des fünften Dezembers seine Schuhe putzte, um dann am nächsten Morgen darin Süßigkeiten zu finden, fanden alle ein wenig merkwürdig. Umso euphorischer wurde mir dann von dänischen Weihnachtstraditionen und -bräuchen berichtet. So gibt es in Dänemark zwar keinen Nikolaus, dafür aber Nisse (kleine Kobolde) die Kindern Streiche spielen, dem Weihnachtsmann bei seinen Aufgaben unter die Arme greifen und mit Milchreis gefüttert werden wollen. In vielen Familien steht deshalb im Advent immer eine Schüssel mit Ris a l’amande für die Nissen bereit. Dieser sahnige Milchreis ist auch die typisch dänische Weihnachtsnachspeise am Heiligabend. In einer der Portionen befindet sich jedoch eine Mandel und demjenigen, der auf diese beißt, widerfährt im kommenden Jahr besonders großes Glück.

Als Außenstehender ist es unschwer zu erkennen, dass die Dänen Weihnachten lieben. Das Weihnachtsfest ist hier mit vielen Traditionen verbunden, die es in jedem Fall einzuhalten gilt. Beispielsweise beginnt die dänische Vorweihnachtszeit erst dann, wenn im November am „J-Dag“ um 20:59 das Weihnachtsbier auf den Markt kommt. Bei den, gefühlt jedes Wochenende stattfindet, Weihnachtsfeiern wird dieses Bier dann literweise konsumiert bis endlich Heiligabend ansteht. Dieser Abend ist, wie sollte es anders sein, der Höhepunkt aller Traditionen und Bräuche. Es wird die Dannebrog gehisst, um den Weihnachtsbaum getanzt und ein festliches Mahl, bestehend aus Braten, brauner Sauce und kandierten Kartoffeln, aufgetischt.

In den vergangenen drei Monaten sind mir die Dänen sehr sympathisch geworden und ich werde versuchen ein paar ihrer Weihnachtsbräuche auch in meiner Familie einzuführen. Auch wenn dies nur das Finden einer Mandel im Nachtisch bedeuten sollte.
Ich wünsche allen frohe Weihnachten, beziehungsweise „Glædelig jul“!

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