15. März 2021

Open call for Spain

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12. März 2021

Open call for Madeira

Bei einem historisch-kulturellen Projekt auf der Insel Madeira wird noch […]

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16. Februar 2021

FSJ – Version Light

Freiwilligendienst in Zeiten von Covid 19 – Meine bisherigen Erfahrungen […]

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06. Dezember 2016

EVS: step by step!

In sechs Schritten zum europäischen Freiwilligendienst!   Schritt 1: Finde […]

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10 Wochen europäischer Freiwilligendienst – meine erste Bilanz

Die letzte Woche habe ich in Weimar auf dem so genannten On Arrival Training verbracht. Denn im Zuge meines europäischen Freiwilligendienst darf ich während des Jahres an zwei Seminaren mit Freiwilligen, die auch gerade in ganz Deutschland sind, teilnehmen. Gemeinsam mit 21 anderen jungen Menschen aus 17 verschiedenen Ländern wurden wir von zwei Trainerinnen durch die Woche begleitet. Dabei hatten wir vor allem die Chance von unseren Projekten und Erfahrungen zu erzählen, Fragen zu stellen und Erlebnisse auszutauschen. Außerdem nutzten wir die Zeit, um zu reflektieren, was sich seit unserer Ankunft schon verändert hat, was wir erlebt und gelernt haben, aber auch, was wir uns für die weiteren Monate noch wünschen.

 

Und so habe auch ich mir die Frage gestellt: Was hat sich eigentlich seit meiner Ankunft hier verändert?

Auch wenn ich physisch eigentlich schon bald drei Monate in Rostock bin, glaub ich, geistig erst vor ein paar Wochen so richtig angekommen zu sein. Denn mittlerweile fühlt es sich ganz normal an, täglich in die Arbeit zu gehen, ich kenne die Menschen um mich und weiß was ich in meiner Freizeit machen kann – Kurzum: der Alltag ist eingekehrt, ich fühle mich hier zuhause.

Was sich vermutlich auch verändert hat ist, dass ich selbstständiger geworden bin. Auch wenn es keine großen Schritte sind, aber angefangen von der eigenen Haushaltsführung, über die unabhängige Freizeitplanung bis zur selbstständigen Arbeitseinteilung, gibt mir zumindest das Gefühl, dass ich mehr Eigenverantwortung über mein Leben habe. Außerdem hat sich mein Blickwinkel auf einige Dinge verändert und ich habe sicher mehr Weitblick bekommen. Das liegt vor allem an den vielen Menschen, denen ich schon begegnen durfte. Sie kamen aus unterschiedlichsten Ländern, Kulturen, Religionen, Altersklassen und sozialen Schichten und haben mir wieder einmal deutlich gezeigt, wie bunt diese Welt ist. Und noch etwas habe ich ziemlich schnell gelernt: Österreichisch ist nicht gleich Deutsch! So manches Wort habe ich schon versucht aus meinem Sprachgebrauch zu streichen, um weniger oft belächelt zu werden oder gefragt zu werden, wovon ich eigentlich spreche und ob ich leicht aus Bayern komme.

Doch es steht auch noch eine lange Zeit vor mir. Hoffentlich eine Zeit, in der ich auch weiterhin viele Erfahrungen machen, Menschen kennen lernen und Abenteuer erleben darf. Eine Zeit, die durch neue Begegnungen bereichert wird und in der ich auch das Leben anderer Menschen bereichern kann. Eine Zeit, in der ich Rostock zu meiner zweiten Heimat machen möchte. Und dabei freue ich mich über alle, die ein Stücken dieser Zeit mit mir verbringt.

Eure Caro

 

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